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Besser schreiben: 10 schnelle Tipps für gute PR-Texte


Lesedauer: 4 Minuten

Sie wollen Ihre Zielgruppe ansprechen und von Ihrem Produkt überzeugen? Sie wollen klare Botschaften formulieren und Inhalte verständlich vermitteln? Sie wollen auffallen und sich von Ihren Mitbewerbern unterscheiden? All das geht mit guten PR-Texten.

Was aber ist ein guter PR-Text? Die Antwort ist einfach: einer, der gelesen wird. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es qualitativ hochwertige Inhalte und eine attraktive Verpackung. Im Fall von Texten sind das Wörter, die zusammen einen Sinn ergeben, Leser*innen informieren, unterhalten, berühren und im Gedächtnis bleiben.

„Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ Leicht gesagt, lieber Mark Twain. Trotzdem sitzen wir oft stundenlang vor dem Bildschirm, um die richtigen Wörter zu finden und diese zu einem lesenswerten Text zusammenzufügen.

Wir haben zehn Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie bessere PR-Texte schreiben und damit mehr erreichen – sowohl online als auch offline. Probieren Sie es aus!

So überzeugen Ihre PR-Texte

  1. Den roten Faden finden
    Schaffen Sie eine Struktur, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen. Erstellen Sie zunächst kurze Zwischenüberschriften. Sie bilden den roten Faden Ihres Textes und lassen sich beim Schreiben der Reihe nach inhaltlich abarbeiten. Den Leser*innen dienen sie später als Orientierungshilfe. Gliedern Sie Ihren Text zudem mit Absätzen, verwenden Sie Doppelpunkte und Spiegelstriche. Das schafft Abwechslung. 
  2. Stark einsteigen
    Ergebnisse aus der Leseforschung zeigen: Von 100 Leser*innen, die anfangen, einen Text zu lesen, steigen 50 nach zwei bis drei Sekunden wieder aus. Ein starker Einstieg hingegen sorgt dafür, dass Ihr PR-Text gelesen wird. Er weckt Aufmerksamkeit und macht neugierig. Insbesondere knackige Überschriften animieren zum Lesen. Denken Sie an die Kult-Schlagzeile der Bild: „Wir sind Papst!“. 
  3. Kurze Wörter verwenden
    Ein Wort ist umso verständlicher, je weniger Silben es hat. Beispiele: „Kosten“ statt „Aufwendungen“, „Gefahr“ statt „Gefährdungspotenzial“. Machen Sie es Ihren Leser*innen so einfach wie möglich.
  4. In Hauptsätzen schreiben
    Grundsätzlich gilt: Ein Gedanke pro Satz. Bringen Sie das Wichtigste im Hauptsatz unter. Nennen Sie im Nebensatz Dinge, die den Hauptsatz näher erklären oder die dem Hauptgedanken untergeordnet sind.
  5. Auf die Satzlänge achten
    Sätze sollen möglichst schlank sein. 15 bis 20 Wörter pro Satz gelten als Richtschnur für gut verständliche PR-Texte. Kürzer geht immer. Lassen Sie nicht zu viel Raum zwischen zwei Wörtern, die zusammengehören (Beispiele: „ich werde … kommen“, „ich möchte … beginnen“). Die Fähigkeit, zwei Wörter als zusammengehörig zu erkennen, endet bei 6 bis 7 Wörtern.
  6. Adjektive sparsam gebrauchen
    Vermeiden Sie nichtssagende und überflüssige Adjektive. Das Gleiche gilt für Redensarten, Worthülsen und Floskeln. Sie langweilen die Leser*innen. Beispiele: „unter den Teppich kehren“, „ein Muss für Musikliebhaber*innen“, „Weihnachten steht vor der Tür“.
  7. Aktiv schreiben
    Bringen Sie durch eine aktive Schreibweise Leben in Ihren Text! Aktiv heißt: Die handelnde Person ist Subjekt des Satzes (Beispiel: „Der Hund biss den Briefträger.“). Passiv-Formulierungen wirken statisch und lassen eine wichtige Information – die handelnde Person – weg (Beispiel: „Der Briefträger wurde gebissen.“).
  8. Positiv und nutzenorientiert formulieren
    Schreiben Sie positiv. So fördern Sie das Verständnis und die Aufnahmebereitschaft der Leser*innen. Stellen Sie Ihre Kund*innen und deren Nutzen in den Mittelpunkt. Schreiben Sie leser*innenorientiert und aktivierend. Beispiel: „Die wärmegedämmten Wände verhindern, dass Energie verloren geht.“ Besser: „Dank der wärmegedämmten Wände sparen Sie Energie und schonen die Umwelt.“
  9. Beamtendeutsch vermeiden
    Verständlicher und lesefreundlicher sind Texte ohne lange Substantive und ohne Wörter, die auf „-ung“ und „-keit“ enden. Ersetzen Sie Substantive durch Verben, wo immer es möglich ist. Beispiel: „Aufheiterung am Nachmittag.“ Besser: „Ab 15:00 Uhr scheint die Sonne.“
  10. Texte entrümpeln
    Füllwörter blähen einen PR-Text auf und verwässern die Aussagen. Streichen Sie alle Wörter, die nichts zum Verständnis Ihres Textes beitragen. Beispiele: „an sich“, „einigermaßen“, „nichtsdestotrotz“, „offenbar“, „vollkommen“, „zweifelsohne“. Überprüfen Sie Ihren Text am Ende auf Wortwiederholungen. Eine gute Methode ist es dabei, sich selbst den Text laut vorzulesen.

Doch lieber die Profis ranlassen?

Wir bieten Ihnen mit unserer Schreibwerkstatt einen Workshop an, der es Ihnen in kurzer Zeit ermöglicht, bessere PR-Texte zu schreiben. Falls Sie jetzt denken „Oh je, schreiben war noch nie mein Ding, das überlasse ich lieber den Profis“ oder falls Ihnen schlicht die Zeit für das professionelle Schreiben fehlt: Wir sind gerne für Sie da.


Barbara König

IHRE ANSPRECHPARTNERIN BARBARA KÖNIG

Wir finden die wichtigen Informationen für Ihre Zielgruppe, die passenden Worte und den richtigen Ton für Ihre Botschaften. Wir schreiben Texte, die gelesen werden und auch Suchmaschinen gefallen. Sprechen Sie uns an!