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Wie Sie mit Infografiken zusätzliche Aufmerksamkeit generieren.

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Lesedauer: 6 Minuten

Säulen, Linien, Torten – mit diesen Bestandteilen lassen sich viele einfache Infografiken bewerkstelligen. Hier erfahren Sie, in welchen fünf Schritten Sie Infografiken konzeptionieren und Ihre Botschaften besonders wirksam transportieren können.

Jede Kommunikation will Aufmerksamkeit für ein Unternehmen, eine Institution oder ein Anliegen erreichen. Besonders gut können Sie Aufmerksamkeit durch Infografiken gewinnen – sie wecken Neugier und zusätzliches Interesse. Eine gut gemachte Infografik lässt uns Informationen schneller erfassen und sie bleiben stärker in Erinnerung. Denn die andersartige Information kommt im Gehirn direkt auf einen besonderen Speicherplatz. Infografiken können den Zugang zu komplexen Themen ganz neu eröffnen. Zudem lässt sich ein Corporate Design über Infografiken in attraktiver Aufmachung transportieren.

Komplexität – nach oben keine Grenzen

Die häufigsten Infografiken sind Diagramme mit Säulen, Linien oder Torten. Diese bekannten Formen haben zwei Vorteile: Sie sind bei den Betrachter*innen gelernt, die sie entsprechend rasch aufnehmen – und sie sind vergleichsweise einfach anzufertigen. Was den Grad der Komplexität von Infografiken angeht, ist nach oben jedoch alles offen. Je nach Ziel eines Projekts können Infografiken ganze Geschichten erzählen und den Leser*innen viele Einstiegspunkte bieten. Dabei ist der Übergang zwischen Infografiken und Illustrationen fließend. Generell gilt als Infografik alles, bei dem Inhalte durch grafische Elemente vermittelt werden.

Alles geht

Wie macht man eine gute Infografik? Zunächst: Es ist nicht ganz einfach, aus den wichtigsten Inhalten des vorliegenden Materials eine eingängige Infografik zu bauen, und daher oft eine Aufgabe für Spezialist*innen. Aber ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern wir gerne. Die gute Nachricht: Es gibt kein Thema, das als Infografik nicht funktionieren würde.

In fünf Schritten zur Infografik

Wer Texte erstellt, sollte sich ebenso wie mit Bildmaterial immer auch damit befassen, welche Infografik das Material hergibt. Unsere Erfahrung zeigt – und das ist der erste Schritt: Es ist am besten, wenn Redaktion und Kreation schon ganz früh gemeinsam überlegen, auf welche Weise sie den Beitrag visuell darstellen können. Sie müssen die Fakten screenen, die Grundform der Infografik festlegen und darüber entscheiden, welche Bestandteile hervorzuheben und welche in die Legende zu verbannen sind.

Im zweiten Schritt geht es um die Frage der Verdichtung. Bei messbaren Werten wie Umsätzen, Patentanmeldungen oder Infizierten liegt die visuelle Darstellung häufig auf der Hand. Aber auch hier müssen Autor*innen und Kreative im Einzelfall genau abwägen, wie viel Verdichtung in der Infografik möglich ist, um zugleich plakativ und ausreichend fundiert zu sein.

Etwas schwieriger liegt der Fall bei vielfach kombinierten, komplexen Infografiken oder solchen im Stil von Erklärbildern, bei denen häufig schwierige Prozesse oder zeitliche Entwicklungen mit vielen Aspekten visualisiert werden müssen. Doch die Anstrengung und der Aufwand im zweiten Schritt lohnen sich: Je komplexer die Ausgangsinformation, umso größer ist der Nutzen für die Leser*innen, wenn sie diese Information als Infografik aufbereitet (fast) mit einem Blick erfassen können.

Die folgenden beiden Schritte bei der Konzeption einer Infografik gehen der eigentlichen Gestaltung noch voraus, sind aber bereits praktischer Natur. Im dritten Schritt wählen Sie Farben, die der Wahrnehmungspsychologie folgen und für die Betrachter*innen gut zu erkennen sind. Im vierten Schritt legen Sie fest, auf welchem Kanal Sie die Infografik später ausspielen wollen. Damit planen Sie von Beginn an die richtigen Formate und Spezifikationen ein –ob für Print oder digital, ob für Magazin oder V-Log.

Die vierte Dimension als fünfter Schritt

Der fünfte Schritt ist dann fast schon ein bisschen Kür: Prüfen Sie vor dem Loslegen, ob Sie (zusätzlich) eine Animation anfertigen wollen. Animationen erweitern die Methode Infografik um die vierte Dimension Zeit. Sie sind mit dem Blickfang der bewegten Bilder noch attraktiver für die Betrachter*innen. Während die Infografik ihre mehr oder weniger komplexen Inhalte flächenhaft ausrollt, folgt die Animation einer linearen und zugleich spannenden Dramaturgie.

Hinzu kommt je nach Projekt eine muntere, motivierende Hintergrundmusik oder gesprochener Text – aber das ist dann eigentlich schon die fünfte Dimension und ein weiterer freundlicher Anschlag auf Ihr Unterbewusstsein …


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IHR ANSPRECHPARTNER MARTIN STAIGER

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre spannenden Daten und Inhalte, denen wir durch visuelle Aufbereitung in einer Infografik zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen. Bitte sprechen Sie uns an!