Hintergrund & Zielsetzung
Sperr-Notruf im Bewusstsein verankern
Hilfe! Geldbeutel verloren, Smartphone weg – und jetzt? In solchen Momenten zählt jede Sekunde. Der Sperr-Notruf 116 116 ist die zentrale Anlaufstelle, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher ihre girocard, ihre Kreditkarten, ihre Online-Banking-Zugänge, ihren E-Personalausweis oder ihre SIM-Karten sperren müssen. Doch genau dann, wenn die Nummer dringend gebraucht wird, ist sie vielen nicht präsent.
Unsere Aufgabe ist deshalb, den Sperr-Notruf bekannt zu machen und die Nummer 116 116 im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Die Herausforderung: eine extrem breite Zielgruppe, die praktisch alle Personen umfasst, die Bezahlkarten und Co. in ihrem Alltag nutzen. Wie gelingt es, diese in ihrer Lebensrealität zu erreichen?
Lösung
KI-generierte Videos statt kostenintensivem Filmdreh
Unser Ansatz: Eine umfassende Digitalkampagne mit strategischer Kombination aus Push- und Pull-Maßnahmen. Ein zentraler Baustein: YouTube Shorts. Statt eines kostenintensiven Filmdrehs mit Models, Crew und Location-Miete entschieden wir uns für KI-generierte Videos – und damit für individuell zugeschnittene Inhalte, die das Budget erheblich schonen und gleichzeitig maximale Flexibilität bieten.
Auf Basis eines übergeordneten Kampagnenkonzepts entwickelten wir Storyboards für die KI-generierten Videos. Die Kernidee: Ob beim Feiern, im Urlaub oder im Kino – im Alltag gehen Dinge schnell verloren. Wir griffen diese typischen Situationen humorvoll auf und verbanden sie mit überraschenden Statistiken aus dem Sperr-Notruf-Universum. Die alltagsnahe Tonalität macht die wichtige Information niedrigschwellig zugänglich und sorgt dafür, dass sie auch im Verlustfall nachhaltig im Gedächtnis bleibt und direkt abrufbar ist. Genau das, was für die Verankerung einer Notrufnummer entscheidend ist.
Unser Design-Team übersetzte die entwickelten Storyboards in präzise Prompts für ausgewählte KI-Tools. Die kreative Expertise war dabei entscheidend: Welche Bildsprache und Ästhetik funktionieren bei YouTube Shorts? Wie werden die Storys visuell so umgesetzt, dass die Botschaft ankommt? So entstanden vier KI-generierte Videos, die nicht nur technisch State of the Art sind, sondern die typischen Szenarien, in denen eine Bezahlkarte verloren gehen kann, kreativ und alltagsnah inszenieren.
Ergebnis
KI-generierte Videos erzeugen hohe Performance
Die Zahlen sprechen für sich: Die ersten beiden YouTube Shorts erreichten 3,62 Millionen Impressionen. 233.892 Nutzerinnen und Nutzer haben die Videos aktiv angeschaut und damit interagiert – trotz des schnelllebigen Shorts-Feeds, in dem Inhalte sofort weitergescrollt werden können. Daraus resultierten 56.216 Klicks zum Sperr-Notruf. Das entspricht einer Klickrate von 1,55 Prozent – mehr als doppelt so hoch wie der YouTube-Branchendurchschnitt.
Die Kampagne zeigt: KI-generierte Videos sind keine Kompromisslösung, sondern eine strategische Entscheidung für effiziente, skalierbare und wirkungsvolle Kommunikation. Der Ansatz, die Zielgruppe mittels hyperrealistischem 3D-Storytelling abzuholen, funktioniert. Ob Weihnachtsmarkt oder Party: Die gewählten, typischen Alltagssituationen haben nachweislich Aufmerksamkeit für den Sperrnotruf geschaffen. Wer mit KI-generierten Videos arbeitet, muss dabei nicht auf Qualität oder Authentizität verzichten. Im Gegenteil – mit der richtigen strategischen Konzeption und kreativen Umsetzung entstehen einzigartige YouTube Shorts, die Zielgruppen erreichen, messbare Ergebnisse liefern und dabei Zeit sowie Budget sparen.


